Konzeption und Management

by Nadja
(Weilheim)

Hallo zusammen,

ein wichtiger Aspekt ist bisher noch gar nicht angesprochen worden – nämlich betriebwirtschaftlich orientiertes Management und Konzeption. Viele von euch mögen jetzt vielleicht denken "wozu brauche ich denn das?" oder "das ist doch viel zu kompliziert!", aber im Prinzip handelt es sich bei den für uns wichtigen Punkten um einige wenige Grundregeln, die einfach und zugleich effektiv sind. Dazu möchte ich hier den so genannten "Problemlösungsprozess" vorstellen, der sich in sechs Phasen gliedert und die unternehmerischen Umsatzprozesse zu strukturieren hilft :)

Die erste Phase ist am allerwichtigsten, da sie die Basis für alle weiteren Schritte bildet. Zuerst werden Informationen gesammelt: Wo stehe ich, was habe ich für Voraussetzungen und was ist mein gewünschter Zustand? Wie sieht die Spanne zwischen der momentanen Situation und diesem Zustand aus? Ist es realistisch, diese zu überwinden? Das bedeutet, zunächst die eigenen Fähigkeiten und Voraussetzungen zu untersuchen und auch zu recherchieren, ob ein Absatzmarkt für meine angebotenen Produkte bzw. Dienstleistungen existiert, und ob der Absatzmarkt nicht schon von zu vielen ähnlichen Anbietern versorgt wird.

Als nächstes ist die Festlegung der Ziele notwendig (ganz, ganz wichtig, da nur mit konkreten Zielen eine gute Strategie entwickelt werden kann!!). Das heißt, ich überlege mir beispielsweise an welche Zielgruppe sich mein Unternehmen richtet, und wie genau mein Unternehmen aussehen soll (z.B. kleine Arbeitsecke, eigenes Bürozimmer; angebotene Produkte und Dienstleistungen).

ln der dritten Phase werden die Maßnahmen für das Erreichen dieser Ziele bestimmt. Hier gehören Überlegungen dazu, wie ich mein Unternehmen entsprechend der Zielgruppe präsentiere (verschiedene Altersstufen, Interessengruppen...), wie ich meinen Arbeitsplatz gestalte und wie ich meine Kunden am Besten erreiche (Webauftritt, Flyer, Zeitungsannoncen...)

Nun ist die Festlegung der Mittel, mit denen ich meine Pläne realisieren kann an der Reihe. Wie hoch ist das Budget mit dem ich meinen Arbeitsplatz einrichte und Werbung finanziere? Reicht es eventuell für einen Grafiker, der mir ein Design für Briefköpfe, Visitenkarten und Ähnliches gestaltet? Wie sieht es mit weiteren Kosten aus, die in der Anfangsphase entstehen, in denen mein Unternehmen noch nicht so bekannt ist?

ln Phase vier ist es endlich an der Zeit, Pläne in die Tat umzusetzen!

Abschließend analysiere ich das Ergebnis: hat die Durchführung meiner Pläne geklappt wie ich es mir vorgestellt habe? Hatten die festgesteckten Maßnahmen die gewünschte Wirkung? Habe ich meine Ziele erreicht? Was war gut, was hätte besser sein können? Die Ergebnisse dieser Überlegungen sind gut für die Verbesserung meines Unternehmens.


Viel Erfolg!

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