Webseitengestaltung:

Fonts und Farben

Die Wahl der Fonts bei der Webseitengestaltung richtet sich nach eigenen Gesetzen. Während die Serifenschrift "Times New Roman" erste Wahl im Printbereich darstellt (z.B. FAZ), gilt dies nicht für den Online Bereich. Lerne hier die richtigen Fonts und Farben für Deine professionelle Webseitengestaltung kennen.

Serifenlose Fonts

Der Serifenschrift wie z.B. Times New Roman wird nachgesagt, dass sie durch die einzelnen Häckchen dafür sorgt, dass man einen gedruckten Text (z.B. Zeitung) fließender lesen kann. Die Serifen (Häckchen) "verbinden" die Buchstaben quasi miteinander und unterstützen das flüssigere Lesen.

Das funktioniert so nicht im Online Bereich. Hier sind die serifenlose Fonts wie Arial, Verdana und Helvetica die besten Schrifttypen für einfaches Texte einscannen.

Welche Fontfarben sind erlaubt?

Geh auf einen der großen Portale (z.B. Yahoo) und schau Dir einige Webseiten der Top 500 Unternehmen an. Besuche jede ernsthaft betriebene und gut gemachte Seite. Du wirst außer schwarz keine andere Fontfarbe sehen. Die gelegentliche Ausnahme bilden Überschriften, die leicht in der Farbe variieren. Ansonsten ist der einzige Grund, warum Farben gewählt werden, die Marke. Der Name des Produktes ist z.B. rot.

Fontfarben sind unprofessionell

Schwarzer Text auf weißem oder off-white Hintergrund ist erste Wahl und es gibt einen sehr guten Grund, warum das so ist. Weshalb sollte man etwas unnötig komplizieren. Viele Fontfarben sind verwirrend und vermitteln Deinem Besucher Unprofessionalität.

Liefere Deine Informationen in einer professionellen Weise. Spar Dir "Niedlichkeiten" für persönliche Webseiten auf, deren Zielrichtung eher auf Spaß als auf Gewinnerzielung ausgerichtet ist.

Optionen, um etwas hervorzuheben

Statt in der Farbe zu variieren, hast Du mehrere andere Möglichkeiten.
Du kannst die folgenden Font Tags einsetzen, um bestimmte Wörter oder Sätze zu betonen:

- "Bold Tag" (dieser Text erscheint fett)
sparsam einsetzen, da zuviel "fett" ablenkt und nichts hervorhebt

- "Italic Tag" (dieser Text erscheint kursiv)
auch hier, sparsam einsetzen. Kursiv ist schwieriger auf dem Monitor zu lesen als gedruckt. Aber kursiv ist nicht so aufdringlich wie fett.

- "Italic Tag" und "Bold Tag" Kombination:
(dieser Text erscheint fett und kursiv )- natürlich gelten auch hier die selben Ratschläge wie oben.

Fazit:

Auf die Gefahr hin, dass ich mich anhöre wie eine kaputte Schallplatte...auch hier gilt "KISS". Übertreibe es nicht mit Schriftstil und Farben. Das Ergebnis kann Deiner Webseitengestaltung schaden.
Wenn Du die Fonts ständig variierst dann...

- tut es Deinen Besuchern in den Augen weh
- Du schreckst Sie ab
- vermittelst keine Professionalität
- machst Deine Webseite schwierig lesbar

Und schließlich hält es Dich von Dingen ab, die wirklich für den Erfolg Deines Online Unternehmens wichtig sind.

Konzentriere Dich darauf, mehr und mehr Content zu erstellen, während Du die Bereitstellung des Inhalts einfach hältst.



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